Neu in Meppen: Das FAHR.RAD.HAUS.


Das neue FAHR.RAD.HAUS. an der Kuhstraße in Meppen bietet allen Menschen, die in unsere Innenstadt radeln, eine tolle Möglichkeit, ihr Rad sicher, geschützt und zentral zu parken. Insgesamt 80 Stellplätze – sieben für Lastenräder – stehen hier zur Verfügung. Die Räume wurden zunächst bis 2030 gemietet mit der Möglichkeit zur Verlängerung.

Neben der Schaffung eines attraktiven, gefragten Angebotes, verfolgt die Stadt Meppen mit dieser neuen Nutzungsform einer Bestandsimmobilie auch eine besondere Strategie, wie Bürgermeister Helmut Knurbein erklärt: „Unsere Innenstadt entwickelt sich aktuell sehr positiv, auch und insbesondere dank einiger ‚Zuzüge‘. Gleichwohl gilt es, Innenstadt neu zu denken. Denn die klassische Einkaufsmeile hat ausgedient.“ So wurden z. B. jüngst in der Meppener Innenstadt in Bestandobjekten ein neuer Pop-Up-Store sowie ein Kreativ.Haus. eröffnet. Das FAHR.RAD.HAUS reihe sich in den Reigen dieses neuen „Nutzungskonzeptes“ ein und trage entscheidend zur Attraktivitätssteigerung bei.

Die Buchung eines Stellplatzes ist ganz einfach online über die Plattform bikeandridebox.de möglich, die auch als App verfügbar ist. Nach einer einmaligen Registrierung besteht dann über die Standortsuche die Möglichkeit, auszuwählen, ob man einen Stellplatz, ein Schließfach oder eine Kombination aus beidem buchen möchte. Verschiedene Bezahlmethoden stehen zur Verfügung, z. B. Lastschrift, Kreditkarte oder PayPal. Ein Tagesticket kostet 1,- Euro. Darüber hinaus gibt es Wochen- (6,- Euro), Monats- (20,- Euro) und Jahrestickets (150,- Euro). Alternativ kann die Buchung auch bei der Tourist Information Meppen (TIM), Markt 4, erfolgen. Das FAHR.RAD.HAUS. hat täglich rund um die Uhr geöffnet.

Mit dem FAHR.RAD.HAUS. verfügt die Stadt Meppen über etwa 830 kostenlose öffentliche Fahrradstellplätze im Innenstadtkern und 192 kostenpflichtige Stellplätze (Radstation Bahnhof). Die Kosten des Vorhabens wurden von der Stadt Meppen mit "einem größeren fünfstelligen Betrag" beziffert. Dazu konnte aus dem Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“, eine Förderquote von 75 Prozent eingsetzt werden.