Eillösung für Verkehrsproblematik durch Behelfsstraße?


Aus der zwischen der Innenstadt und dem Ortsteil Rühle eingerichtete Vollsperrung der Lambertsbrücken resultiert, dass täglich mehr als 10.000 Fahrzeuge einen Umweg durch Teile Esterfelds sowie über die Dörfer Versen, Groß Fullen und Klein Fullen nehmen müssen, wenn sie in Richtung Meppener Innenstadt oder zurück fahren wollen.

Die derzeitige Situation sei nicht für viele Jahre hinnehmbar und könne laut CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Arne Fillies zum Beispiel durch den Bau einer Behelfsstraße durch die Flutmulde entspannt werden.

Höhere Sicherheit während der Umleitungsphase erforderlich

Die großräumige Umleitung stelle nicht nur wegen der zusätzlichen Umweltbelastung ein Problem dar. Der vermehrte Verkehr sei insbesondere für die Bevölkerung in den betroffenen Stadt- und Ortsteilen eine enorme Belastung. Da für die Zeit nach der Corona-Pandemie mit noch stärkeren Verkehrsströmen zu rechnen ist, ist umso mehr Eile bei der Suche nach Lösungen geboten.

 „Vor allem für die betroffenen Schulwege ist durch das massiv gestiegene Verkehrsaufkommen ein erhöhtes Gefahrenpotential zu verzeichnen“, erläutert Fillies, der sich intensiv mit dem Thema beschäftigt. Er fordert angesichts der Lage mit Nachdruck eine Priorisierung des Neubaus der Brücke, sodass anders als derzeit geplant, dieser nicht erst 2024 begonnen wird. „Eine Fertigstellung erst im Laufe des Jahres 2026 ist in keiner Weise akzeptabel“, so Fillies weiter.